Container Images sind inzwischen etabliert, um darüber Anwendungen bereitzustellen.
Durch das standardisierte Format, einheitliche Schnittstellen und das insgesamt bestehende Ökosystem wird es sehr einfach, Artefakte zu konsumieren und auch bereitzustellen.
Jedoch hat das auch Konsequenzen:
Die Verantwortung für Patchmanagement, Fehlerbehebungen und Security-Updates verschiebt sich zum Anbieter der jeweiligen Images, da diese mehr, als lediglich die Anwendung selbst beinhalten.
Gleichzeitig obligt es dem Konsumenten bzw. Nutzer der Images, sicherzustellen, dass diese aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen und auch nicht zwischendurch verändert wurden.
Diese Aspekte der "Supply-Chain-Security", einem Unterbereich der IT-Sicherheit im Kontext von Containeranwendungen wollen wir uns in diesem und folgenden Artikel widmen.
Die JAX 2024 steht vor der Tür und das Team von trion ist bereits in den Startlöchern, um Wissen und Erfahrung zu teilen.
Mit einer breiten Palette von Vorträgen und einem interaktiven Night-Session-Format bietet trion Teilnehmern die Möglichkeit, sowohl in Bezug auf Technologie als auch Architektur in spannende Bereiche einzutauchen und tiefgehende Diskussionen zu führen.
In einer Welt, in der technologische Innovationen das Tempo vorgeben, ist es entscheidend, stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und aus erster Hand von den Besten zu lernen. Diesen Monat haben wir bei trion einen besonderen Grund zum Feiern: Drei unserer Top-Experten, Thomas Kruse, Karsten Sitterberg und Stefan Reuter, haben im Java Magazin einen bemerkenswerten Schwerpunkt gesetzt. Ihre Beiträge reflektieren nicht nur ihr tiefgreifendes Verständnis für moderne Softwareentwicklung, sondern bieten auch praxisnahe Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen.
Im Beitrag Crossplane Tutorial wurde Crossplane als Werkzeug zur Infrastrukturautomatisierung vorgestellt.
In diesem Beitrag wird der Einsatz von Crossplane für die Hetzner Cloud gezeigt.
Dabei wird auch betrachtet, wie neue Provider für Crossplane durch Wiederverwendung bestehender Terraform Plugins bereitgestellt werden können.
Im DevOps Kontext haben sich über die Zeit verschiedene Werkzeuge entwickelt:
Waren Puppet und Chef noch frühe Vertreter mit unterschiedlichen Paradigmen (deklarativ vs. imperativ) verwendeten doch beide einen Agent.
Ansible setzte sich weitgehend als imperative Lösung ohne Agent für die Provisionierung von Systemen durch, während Terraform als Infrastruktur- und Cloudwerkzeug de-factor Standard wurde.
Sowohl Ansible als auch Puppet setzen auf eine Konfiguration, die nahe an typischen Datenformaten von APIs sind (YAML bzw. JSON).
In diesem Beitrag soll es um ein neuartiges Werkzeug gehen, dass den deklarativen Ansatz verfolgt, jedoch die Kubernetes API als Schnittstelle verwendet.
Crossplane geht damit einen spannenden Weg und erlaubt es, bestehende Verfahren zur Authentifizierung und Autorisierung weiter zu nutzen und sich dank zahlreicher Kubernetes Libraries auch einfach an eigene oder bestehende Anwendungen zu integrieren.
Dies ermöglicht eine konsistente Verwaltung von (Cloud-)Ressourcen und Kubernetes-Workloads.
Crossplane bietet somit eine engere Integration zwischen Anwendungen und Infrastruktur, was die Automatisierung und das Management vereinfacht.
Dies wird dank der erweiterbaren API von Kubernetes möglich:
Alle Crossplane Ressourcen sind Custom Resource Definitions (CRDs) in Kubernetes.
Die Erweiterung von Crossplane ist durch die erweiterbare API von Kubernetes ebenfalls gegeben, so können sogenannte Provider nachgerüstet werden.
Dazu können vorhandene Kubernetes Konzepte wie ConfigMaps oder Secrets verwendet werden.
Aus diesem Ansatz ergeben sich folgende Vorteile von Crossplane:
Infrastrukturverwaltung kann durch kubectl erfolgen
Auf der Kubernetes API aufsetzende Werkzeuge, wie ArgoCD oder Flux, können nahtlos eingesetzt werden
Durch die grundsätzlich Abstraktion wird die Unterstützung unterschiedlichster Zielinfrastruktur vereinfacht
Eigene Anbindungen - sogenannte Provider - können auf einfache Weise entwickelt werden
Durch die Verwendung von Kubernetes Standards kann Crossplane auf beliebigen Kubernetes basierten Clustern betrieben werden
Durch den deklarativen Ansatz kann Crossplane die von Kubernetes bekannten Self-Healing-Eigenschaften bieten
Crossplane benötigt jedoch einen Kubernetes API Server als Basisinfrastruktur.
Im folgenden schauen wir uns die Installation und Verwendung von Crossplane genauer an.
Geschrieben von Sophie Beckmann am 4. September 2023
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Trion Development GmbH dieses Jahr auf der JAX London im Oktober vertreten sein wird. Wir sind stolz darauf, nicht nur einen spannenden Talk über GitOps zu präsentieren, sondern auch einen interaktiven Workshop anzubieten, bei dem wir die Welt von Kubernetes beleuchten werden.
Unser Workshop: "K…
Die DevOpsCon ist eine internationale Konferenz für IT-Experten und Enthusiasten, wie wir, die sich für DevOps und agile Arbeitsweisen interessieren.
Die Konferenz bietet ein umfangreiches Programm mit Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden zu allen Aspekten von DevOps.
Unser Workshop: Kubernetes - How To Get To Speed
Thomas Kruse wird dor…
Die Trion GmbH nimmt regelmäßig an der JAX-Konferenz teil, einer der größten Konferenzen für Java-Entwickler und IT-Profis in Europa. Auf der JAX und W-JAX präsentiert Trion seine neuesten Technologien und Lösungen, darunter auch Cloud-Lösungen und DevOps-Tools.
Die JAX ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, mit anderen IT-Experten in Kontakt zu tr…
Im vorherigen Artikel PostgreSQL in Kubernetes und OpenShift wurden die Grundlagen zum Betrieb von PostgreSQL in Containern und Kubernetes vorgestellt.
Als ein Option wurde in diesem Beitrag erklärt, wie PostgreSQL mit Helm in Kubernetes betrieben werden kann.
In diesem Beitrag geh es darum, wie das Kubernetes Operator Konzept den Betrieb erleichtern kann und einige prominente Vertreter von Kubernetes Operators zu vergleichen.
Im vorherigen Artikel PostgreSQL in Kubernetes und OpenShift wurden die Grundlagen zum Betrieb von PostgreSQL in Containern und Kubernetes vorgestellt.
Für eine einzelne Umgebung funktioniert das Verfahren soweit ganz gut.
Wenn jedoch verschiedene Varianten, z.B. für mehrere Umgebungen, bereitgestellt werden sollen, steigt der Aufwand und auch das Risiko von Configuration Drift.
Helm tritt an, um dabei Abhilfe zu schaffen.