Wer Claude, Codex und Co. bei der Entwicklung von Spring-Anwendungen einsetzt, musste vielleicht auch schon feststellen, dass gerade neue Features des Frameworks nicht optimal verwendet werden.
Aufgrund fehlender oder veralteter Trainingsdaten erzeugen die Sprachmodelle zwar korrekten, aber nicht optimalen Code.
Sie definieren Beans, obwohl diese mittlerweile aus einer Autoconfiguration kommen, nutzen veraltete Klassen (z. B. JdbcTemplate statt JdbcClient) oder entpacken munter JARs, um den aktuellen Quellcode von Spring zu lesen.
In diesem Beitrag zeige ich, wie man mit Spring AI einen Model-Context-Protocol-Server (MCP-Server) für LLMs bereitstellt, der hier Abhilfe schafft.
Der Server gibt Agents Zugriff auf die Spring-Dokumentation, die für das aktuelle Projekt relevant ist.
Im Beitrag Talos Kubernetes auf Hetzner Cloud einfach einrichten wurde ein Kubernetes Cluster mit Talos Linux auf einem Hetzner Cloud Server eingerichtet.
Die dort erzeugte Netzwerkkonfiguration deckte bishher lediglich das klassische IPv4 ab.
Inzwischen sind IPv4 Adressen ein knappes Gut, so dass diese auch zunehmend teurer werden.
Hetzner stellt jedem Cloud Server zusätzlich ein /64 IPv6-Subnetz bereit, das ohne Aufpreis genutzt werden kann.
Dieser Beitrag erweitert das Vorgehen und somit auch das Script, das den Netzwerk-Patch erzeugt, um IPv6.
Anschließend werden die wesentlichen Unterschiede beschrieben, die beim Betrieb von Talos und Kubernetes im Dual-Stack, also mit IPv4 und IPv6 parallel, zu beachten sind.
Wer Container Images aus einer Registry bezieht, verlässt sich darauf, dass Inhalt und Herkunft stimmen.
Signaturen machen das prüfbar: Sie binden einen Image-Digest an einen Aussteller und schützen so vor Manipulation zwischen Push und Pull.
Im OSS-Umfeld ist dafür meist Cosign aus dem Sigstore-Projekt im Einsatz, das wir in einem eigenen Beitrag behandelt haben.
Cosign ist aber nicht das einzige praxisrelevante Werkzeug.
Dieser Beitrag stellt die zweite verbreitete Option vor: Notation aus dem Notary Project.
Talos Linux ist ein auf Kubernetes optimiertes Linux, dass auf die absolut wesentlichen Elemente reduziert ist.
Auf typische Elemente einer Linux Distribution, wie z.B. ein Paketmanager wird dabei verzichtet.
Selbst SSH ist nicht verfügbar: Sämtliche Interaktionen mit dem System werden über eine Talos System API ermöglicht.
Damit ist Talos Linux als minimales Linux aus der Perspektive der Systemsicherheit sehr attraktiv.
Die Installation erfolgt durch Images, so ähnlich, wie bei Mobiltelefonen.
Ein Update besteht aus dem Download eines neuen Image und anschließendem Neustart.
Als offizielle Boot Medien stehen ISO, USB-Stick und PXE zur Verfügung.
In diesem Beitrag geht es um ein etwas ungewöhnliches Installationsverfahren, das prinzipiell mit beliebigen bestehenden Linux Umgebungen kombinierbar sein sollte.
Als Beispielumgebung wird dazu die Hetzner Cloud verwendet.
Auf der DevOpsCon Berlin (15. bis 19. Juni 2026) steht erstmals der Workshop "Souveräne IT mit Kubernetes" (Sovereign IT with Kubernetes) auf dem Programm.
Er entsteht aus einer Kooperation zwischen der trion GmbH und dem unabhängigen Trainer Erkan Yanar und wird von Thomas Kruse und Erkan Yanar gemeinsam geleitet.
Digitale Souveränität rückt angesichts zunehmender Cyberbedrohungen und der geopolitischen Lage stärker in den Fokus.
Wer die Kontrolle über die eigenen Daten und Dienste behalten oder zurückgewinnen will, braucht dafür nicht nur Richtlinien, sondern technische Kontrolle.
Der Workshop zeigt, wie sich souveräne IT mit einem hohen Grad an Automatisierung praktisch und sicher auf Basis von Kubernetes umsetzen lässt.
Am 10. Juni 2026 traf sich die Java User Group Münster zu ihrem Vortragsabend bei der LVM Versicherung am Kolde-Ring.
Auf der Agenda stand das Thema Agentic AI, vorgetragen von Lars Röwekamp.
Die trion GmbH gehört zu den Hauptsponsoren der User Group und unterstützt damit den fachlichen Austausch in der Region.
Den Abend organisierte und moderierte Thomas Kruse.
Agentic AI hat deutlich über 100 Teilnehmer angezogen, was die Relevanz unterstreicht.
Large Language Models sind längst kein Forschungsthema mehr – sie landen in Produktivanwendungen.
Spring AI bringt die gewohnte Spring-Philosophie in die KI-Integration: einheitliche Abstraktionen über verschiedene Anbieter, automatische Konfiguration per Spring Boot und typsichere APIs.
Dieser Beitrag zeigt, wie man in wenigen Schritten einen ChatClient aufbaut, Prompts parametrisiert und strukturierte Java-Objekte aus Sprachmodell-Antworten gewinnt.
Wenn Systeme miteinander kommunizieren, stellt sich immer die Frage: Wie weist sich ein System gegenüber einem anderen aus?
Ein Microservice, der nachts einen Batchjob ausführt, ein CI/CD-System, das Deployments anstößt, oder ein Backend, das im Hintergrund auf eine API zugreift – all diese Szenarien brauchen eine Systemidentität.
Die klassischen Lösungen für dieses Problem – API-Keys, technische Benutzerkonten oder Shared Secrets – haben alle ihre Schwächen.
Keycloak bietet mit Service Accounts eine deutlich bessere Alternative, die auf dem bewährten OAuth 2.0 Standard aufbaut.
Wie geht es meiner Anwendung eigentlich?
Wer hierauf eine präzise Antwort haben möchte, muss die richtigen Daten sammeln.
Tut man es nicht, ist man blind unterwegs und kann bei Problemen erst spät reagieren.
In diesem Artikel beschreibe ich daher, wie man einfach und standardisiert Observability-Daten seiner Spring-Boot-Anwendung sammelt.
Sensoren, Kameras und industrielle Geräte erzeugen kontinuierlich Daten, die zunehmend direkt durch AI analysiert werden, oft in Echtzeit und möglichst nahe an der Datenquelle.
AI übernimmt mehr und mehr Aufgaben wie Vorhersage, Muster erkennung, Entscheidungsfindung und Ausführung sowie Datenmanagement. Literature Review on AI in IoT Systems
Damit solche Systeme zuverlässig funktionieren, benötigen sie eine Kommunikationsschicht, die leichtgewichtig, skalierbar und eventbasiert ist.
Genau hier kommt MQTT ins Spiel.
Das Publish-Subscribe-Protokoll wurde ursprünglich für ressourcenbeschränkte Geräte und instabile Netzwerke entwickelt, hat sich jedoch schnell zu einem zentralen Baustein moderner IIoT-Architekturen entwickelt.
Durch seinen geringen Overhead und die lose Kopplung zwischen Komponenten und Systemen eignet sich MQTT besonders gut, um Datenströme zwischen Geräten, AI-Systeme und Backend-Systemen zu orchestrieren.
In diesem Artikel werfen wir einen Blick darauf, warum MQTT eine ideale Grundlage für die Kommunikation von Agenten und Model Context Protocol (MCP) Systemen darstellt.