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Artikel in der Kategorie 'java'

Cassandra Schema Migration mit Spring Boot 2 Jun

Geschrieben von Thomas Kruse am 2. Juni 2022
Cassandra

Cassandra ist eine noSQL Datenbank, die insbesondere im Kontext großer Datenmengen bei sehr hoher Verfügbarkeit eingesetzt wird. Dabei ist bei Cassandra entscheidend, dass das Schema passend zu den jeweils zu unterstützenden Anwendungsfällen konzipiert ist: Nur so wird die hohe Geschwindigkeit von Cassandra und die Verfügbarkeit sicher gestellt.

Doch Anforderungen können sich ändern, und damit muss auch die Anwendung angepasst werden. Das kann sich auch auf die Datenstrukturen in Cassandra auswirken.
Ein Weg, damit umzugehen, sind Cassandra Materialized Views oder ein kompletter Datenexport als CSV und Re-Import. Bei den für Cassandra typischen großen Datenmengen ist das selten praktikabel.

Unabhängig davon, um man sehr kleine Datenmengen in Cassandra vorhält, zum Beispiel zur Entwicklungszeit, oder eine spezielle Migrationsanwendung für den produktiven Einsatz mit Cassandra erstellt: Die Migrationen sollten sich einfach verwalten und in der Versionskontrolle ablegen lassen.

Antipatterns bei der Android-Entwicklung 18 Apr

Geschrieben von Till Schulte am 18. April 2022
Android

Android-Entwicklung kommt mit seinen Eigenheiten, spezifischen Dos and Don’ts einher. Dieser Artikel fasst einige praktische Entwickler Erfahrungen zusammen. Man muss ja nun nicht alle Fehler selber machen 😉.

Eine "responsive" App entwickeln

Cassandra 4 mit Testcontainers in Spring Boot 1 Feb

Geschrieben von Thomas Kruse am 1. Februar 2022
Cassandra

Cassandra 4 ist ein lang erwartetes Release der Cassandra Datenbank. Dabei hat sich nicht nur einiges in der Datenbank selbst geändert, sondern auch die Java Libraries für den Zugriff haben einige API Änderungen erfahren.
In dem Zuge sind viele andere Projekte aktuell noch nicht soweit, gute Unterstützung für Cassandra 4 zu bieten. Spring Boot bzw. Spring Data Cassandra ist jedoch bereits soweit, dass aktuelle Treiber genutzt werden. Dort stellt sich die Frage, wie das Thema Unit Test bzw. Integrationstest mit Cassandra 4 umgesetzt werden kann.

Build Warnung bei Dependency Updates 2 Okt

Geschrieben von Thomas Kruse am 2. Oktober 2020
GitLab

Ein typisches Java Projekt besteht nicht nur aus dem eigenen Code, sondern in der Regel auch vielen externen Bibliotheken als Abhängigkeiten.
Diese Abhängigkeiten machen dabei in einem Microservice mehr als 90% Anteil am gesamten Code aus. Die Wartung erfolgt zwar durch den jeweiligen Hersteller, jedoch muss das Projekt Team darauf achten, dass entsprechende Aktualisierungen auch im Projekt aufgenommen werden. Kritisch wird es dann, wenn Sicherheitsupdates zwar verfügbar sind, jedoch nicht die zugehörige Maven oder Gradle Konfiguration aktualisiert wird.

Um das Problem zu lösen gibt es verschiedene Ansätze mit einem unterschiedlichen Automatisierungsgrad. Wir wollen einen pragmatischen Ansatz vorstellen, der sich in der Praxis sehr bewährt hat und seinerseits keine zusätzlichen Abhängigkeiten einführt.

YAML als API in Spring Boot RestController 4 Sep

Geschrieben von Thomas Kruse am 4. September 2020
Spring Boot

Dank Spring Boot ist die Erstellung von Java basierten Anwendungen und Microservices extrem leicht geworden: Mit Spring Initializr ( https://start.spring.io ) ist eine API Anwendung schnell erstellt. Sinnvolle Standardeinstellungen und eine gute Entwicklerproduktivität machen Spring Boot auch im weiteren Verlauf eines Softwareprojekts zu einer beliebten Plattform.

Doch was ist, wenn man von den vorgegebenen Pfaden abweichen will?
Spring Boot zeigt sich hier flexibel: Am Beispiel von YAML als Datenformat für unsere Anwendung schauen wir uns das einmal genauer an.

GitLab CI Code Coverage bei Multi-Module Maven Projekt 3 Aug

Geschrieben von Thomas Kruse am 3. August 2020
GitLab

Auch wenn Microservice Architekturen und damit einhergehend Single-Module-Repositories im Trend liegen, gibt es immer wieder Gründe für ein Multi-Module Projekt. Sogar bei Microservice als Deployment.
Wenn es nun darum geht, die Code-Coverage zu ermitteln, um diese bei GitLab CI anzuzeigen oder Trends zu ermitteln, muss man sich etwas behelfen. GitLab CI ist im Verglech zu Jenkins nämlich deutlich dünner ausgestattet, so dass eine Fancy Plugins die Arbeit abnehmen. Damit ist Jenkins nicht automatisch besser oder GitLab CI schlechter, als Jenkins: Die Ausrichtung ist einfach anders.

Im folgenden betrachten wir einmal, wie die modulübergreifende Auswertung von Code Coverage, erhoben mit dem JaCoCo Maven Plugin, aussehen könnte. Der Ansatz lässt sich natürlich auf andere Coverage-Tools und Sprachen analog übertragen.

Keycloak SAML Integration Test mit Testcontainers und Spring Boot 15 Jun

Geschrieben von Thomas Kruse am 15. Juni 2020
Keycloak (logo)

OpenID Connect und OAuth2 sind vielleicht etwas moderner und hipper als das bereits etwas in die Jahre gekommene SAML 2 Protokoll. Soll jedoch im Enterpriseumfeld eine Anwendung in bestehende Landschaften integriert werden, führt selten ein Weg an SAML 2 vorbei. Das gilt um so stärker, wenn es sich um eine Branche mit hohem Sicherheitsbedarf wie Luftfahrt, Banken oder Versicherungen handelt.

Keycloak hat sich als zuverlässige und gleichzeitig sehr leicht zugängliche Plattform zur Umsetzung von OpenID Connect oder SAML erwiesen. Dabei kann Keycloak sowohl produktiv eingesetzt werden, als auch sehr komfortabel als lokale Testumgebung für Entwicklung und Test verwendet werden. Zur Integration von Keycloak in Spring Boot existieren neben einem Keycloak Modul auch Spring-Security-SAML bzw. OAuth2 Client und Resourceserver.

Gerade wenn es um das Thema Security geht, bringen automatisierte Tests ein wichtiges Sicherheitsnetz für die Software. Wir wollen Keycloak als SAML 2 IdP verwenden und mit einer Spring Boot Anwendung Authentifizierung mit SAML 2 als Beispielanwendung für automatisierte Integrationstests verwenden. Ein - relativ einfacher - Weg wäre, Keycloak als Docker Container im Rahmen der CI-Pipeline mit Jenkins, Bamboo oder GitLab-CI bereitzustellen, so dass die zu testende Software darauf zugreifen kann. Allerding verliert man damit die Möglichkeit, die Tests lokal genauso zu entwickeln und zu validieren, wie sie nachher in der Buildserver Umgebung laufen.

Eine Alternative stellen Testcontainers dar. Die allgemeine Verwendung von Testcontainers wurde bereits in Testcontainers mit JUnit 5 erläutert. Nun schauen wir uns an, wie Keycloak, Testcontainers und Spring Boot SAML 2 zusammen eingesetzt werden kann.

Testcontainers mit JUnit 5 Jupiter 26 Mai

Geschrieben von Thomas Kruse am 26. Mai 2020
testcontainers (logo)

Regelmäßig kommt in unseren Docker Schulungen Verwunderung auf, wenn wir Beispiele zum Einsatz von Containern im Entwicklungsprozess aufzeigen. Denn Container bzw. Docker bringt gerade da auch immense Vorteile: Neben einer möglichen Parität zwischen Produktionsumgebung und Entwicklersystem ist es gerade die sehr einfache Möglichkeit, Umsysteme als Container bereitzustellen.

Das kann für einen Frontendentwickler das Backend sein, für einen Backendentwickler kann es die richtige Datenbank, Message-Queue oder ein anderer (Micro-)Service sein.
Verfügen aktuelle IDEs in der Regel über Docker-Integration oder wird docker-compose eingesetzt, stellt sich die Frage, wie in CI-Umgebungen Container für Integrationstests am besten eingesetzt werden können. Hier hat das Projekt Testcontainers eine Lösung ins Rennen geschickt: Durch eine gelungene Abstraktion lassen sich Container sehr leicht in Tests verwalten und zusammen mit den Tests orchestrieren. Container-Typen und Versionen werden gemeinsam mit dem Testcode versioniert, was die Wartung und Refactoring erleichtert. Auch ein häufiges Problem, nämlich auf den erfolgreichen Start eines Containers bzw. des damit bereitgestellten Dienstes zu warten, wird gut gelöst.

Testcontainers gibt es für verschiedene Programmiersprachen bzw. Plattformen. Wir schauen uns im folgenden einmal die Umsetzung für Java speziell im Kontext von JUnit 5 genauer an.

Java Docker Image mit Jib auf Raspberry Pi / ARM 31 Jan

Geschrieben von Thomas Kruse am 31. Januar 2020
Jib

Jib eignet sich sehr gut, um Docker Images mit Maven oder Gradle zu erzeugen, ohne dass dazu ein Docker Daemon verwendet werden muss. Im Gegensatz zu Docker unterstützt Jib derzeit noch keine Multi-Arch Images. Damit ist ein automatischer Build für die jeweilige Plattform nicht möglich, was sich zum Beispiel auf einem Raspberry Pi, ODROID oder anderen Maschinen auf Basis der ARM Architektur bemerkbar macht.

Mit einer kleinen Konfigurationsanpassung ist es jedoch möglich, passende Images zu erzeugen.

Kubernetes API mit Java anbinden 28 Mai

Geschrieben von Thomas Kruse am 28. Mai 2019
Kubernetes

Kubernetes bietet mit seiner erweiterbaren API eine sehr einfache Möglichkeit zusätzliches Verhalten mit Kubernetes zu integrieren. Neben der API-Spezifikation als OpenAPI (ehemals Swagger) stellt das Kubernetes-Projekt auch fertige Clients für verschiedene Programmiersprachen an. Eine besondere Rolle nimmt der Kubernetes Go-Client ein, da dieser auch innerhalb von Kubernetes selbst eingesetzt wird.

Auf Basis der OpenAPI-Spezifikation stehen generierte Clients für Java, Python, C# und JavaScript. Zu den offiziellen Kubernetes-Clients kommen noch durch die Community erstellte und gepflegte Libraries für diverse Sprachen hinzu.

Im Folgenden wird demonstriert, wie die Kubernets-API mit Java verwendet werden kann. Wie der dazu benötigte lesende API-Zugriff eingerichtet werden kann, wurde bereits in Kubernetes Readonly API Zugriff erklärt.

Einführung in Micronaut 4 Jan

Geschrieben von Thomas Kruse am 4. Januar 2019
Micronaut

Lange Zeit war Spring zusammen mit Spring Boot der Defacto-Standard, wenn es um die Entwicklung von Microservices bei hoher Entwicklerproduktivität ging. Nun schicken die Entwickler von Grails ein neues Framework ins Rennen: Micronaut.

Das Versprechen von Micronaut: Aus den Ansätzen von Grails, Spring Boot und Spring zu lernen und ein Framework bereitzustellen, das den Anforderungen von modernen Cloud- und Microserviceumgebungen gewachsen ist.
Aus technischer Sicht sind einige Punkte, wie minimierter Einsatz von Java-Reflection und Proxies, spannend, die für die Verwendung der Substrate VM und Graal relevant sind.

Werfen wir einen Blick auf Micronaut - eine Einführung.

Minimale Java Docker Images mit Graal 24 Dez

Geschrieben von Thomas Kruse am 24. Dezember 2018
GraalVM Logo

Java Anwendungen haben den Ruf, schwergewichtig und langsam zu sein. Langsam ist Java dank ausgefeilter Optimierungen der JVM zwar nicht (mehr), jedoch sind Docker Container Images von Anwendungen relativ gross.

Das ist dadurch bedingt, dass eine JVM und ein Betriebssystem mitgeliefert werden muss, damit die Java Anwendung im Docker Container ausgeführt werden kann.

In aktuellen Java Versionen ist dank GraalVM die Möglichkeit gegeben, Java Anwendungen als native Programme zu kompilieren und statisch zu linken. Damit ist weder eine JVM noch ein Betriebssystem im Container Image erforderlich - vergleichbar mit dem aus der Go Welt bekanntem Vorgehen.

Wie das ganze funktioniert, wird im folgenden Beitrag vorgestellt.

Los geht's!

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