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Artikel in der Kategorie 'devops'

Crossplane mit Hetzner hcloud verwenden 3 Feb

Geschrieben von Thomas Kruse am 3. Februar 2024
Kubernetes

Im Beitrag Crossplane Tutorial wurde Crossplane als Werkzeug zur Infrastrukturautomatisierung vorgestellt. In diesem Beitrag wird der Einsatz von Crossplane für die Hetzner Cloud gezeigt. Dabei wird auch betrachtet, wie neue Provider für Crossplane durch Wiederverwendung bestehender Terraform Plugins bereitgestellt werden können.

DSGVO konforme self-hosted Newsletter Software Vergleich: Listmonk, Keila und Mautic 5 Jan

Geschrieben von Patrick Fuchs am 5. Januar 2024
Der Fuchs testet

Die Suche nach dem idealen Self-Hosted Newsletter-Tool kann herausfordernd sein. Es gibt inzwischen auch sehr viele Produkte mit (im grossen und ganzen) ähnlichem Funktionsumfang. In diesem Beitrag werden drei populäre Lösungen verglichen:

  • Listmonk, ein leistungsstarkes und schnelles Tool, bekannt für seine hohe Skalierbarkeit und einfache Bedienung,

  • Keila, welches in Deutschland entwickelt wird und sich durch seine Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität auszeichnet.

  • Mautic, eine umfassende und flexible Lösung, die eine breite Palette an Marketing-Automatisierungsfunktionen bietet.

Jedes dieser Tools bietet unterschiedliche Funktionen und Vorteile, aber welches passt am besten zu den Anforderungen moderner Systeme?

Crossplane Tutorial 21 Dez

Geschrieben von Thomas Kruse am 21. Dezember 2023
Kubernetes

Im DevOps Kontext haben sich über die Zeit verschiedene Werkzeuge entwickelt:
Waren Puppet und Chef noch frühe Vertreter mit unterschiedlichen Paradigmen (deklarativ vs. imperativ) verwendeten doch beide einen Agent. Ansible setzte sich weitgehend als imperative Lösung ohne Agent für die Provisionierung von Systemen durch, während Terraform als Infrastruktur- und Cloudwerkzeug de-factor Standard wurde.
Sowohl Ansible als auch Puppet setzen auf eine Konfiguration, die nahe an typischen Datenformaten von APIs sind (YAML bzw. JSON).

In diesem Beitrag soll es um ein neuartiges Werkzeug gehen, dass den deklarativen Ansatz verfolgt, jedoch die Kubernetes API als Schnittstelle verwendet. Crossplane geht damit einen spannenden Weg und erlaubt es, bestehende Verfahren zur Authentifizierung und Autorisierung weiter zu nutzen und sich dank zahlreicher Kubernetes Libraries auch einfach an eigene oder bestehende Anwendungen zu integrieren. Dies ermöglicht eine konsistente Verwaltung von (Cloud-)Ressourcen und Kubernetes-Workloads. Crossplane bietet somit eine engere Integration zwischen Anwendungen und Infrastruktur, was die Automatisierung und das Management vereinfacht.

Dies wird dank der erweiterbaren API von Kubernetes möglch: Alle Crossplane Ressourcen sind Custom Resource Definitions (CRDs) in Kubernetes. Die Erweiterung von Crossplane ist durch die erweiterbare API von Kubernetes ebenfalls gegeben, so können sogenannte Provider nachgerüstet werden. Dazu können vorhandene Kubernetes Konzepte wie ConfigMaps oder Secrets verwendet werden.

Aus diesem Ansatz ergeben sich folgende Vorteile von Crossplane:

  1. Infrastrukturverwaltung kann durch kubectl erfolgen

  2. Auf der Kubernetes API aufsetzende Werkzeuge, wie ArgoCD oder Flux, können nahtlos eingesetzt werden

  3. Durch die grundsätzlich Abstraktion wird die Unterstützung unterschiedlichster Zielinfrastruktur vereinfacht

  4. Eigene Anbindungen - sogenannte Provider - können auf einfache Weise entwickelt werden

  5. Durch die Verwendung von Kubernetes Standards kann Crossplane auf beliebigen Kubernetes basierten Clustern betrieben werden

  6. Durch den deklarativen Ansatz kann Crossplane die von Kubernetes bekannten Self-Healing-Eigenschaften bieten

Crossplane benötigt jedoch einen Kubernetes API Server als Basisinfrastruktur. Im folgenden schauen wir uns die Installation und Verwendung von Crossplane genauer an.

Los geht's!

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